[14.05] Vortrag „Ein Leben in Klandestinität“

Es ist wohl nicht verwunderlich, dass der Staat all jene verfolgt, die ihn bekämpfen oder durch ihre bloße Existenz in Frage stellen. Um uns nicht irgendwann dieser Unterdrückung zu beugen, müssen wir uns denEs ist wohl nicht verwunderlich, dass der Staat all jene verfolgt, die ihn bekämpfen oder durch ihre bloße Existenz in Frage stellen. Um uns nicht irgendwann dieser Unterdrückung zu beugen, müssen wir uns den Konsequenzen unseres Handelns bewusst sein.

„Illegalität ist wie ein Tritt in Hundescheisse, es kann allen passieren!“

Ein Leben in Klandestinität war schon immer Teil eines anarchistischen/revolutionären Kampfes, doch wo stehen wir heute?

Wir wollen uns Zeit nehmen um über die erschiedenen Facetten des Untertauchens zu sprechen und Fragen aufzuwerfen, die weit weg scheinen und doch näher gehen als uns lieb ist. Wir wollen Auseinandersetzungen teilen, um mit dem Tabu zu brechen sowie Ängste und Illusionen abzuschütteln, die uns an einem offensiven Umgang hindern. Konsequenzen unseres Handelns bewusst sein.

14.05.2019 | 19:00 Uhr
Meuterei (Zollschuppenstr. 1 | 04229 Leipzig)
Vortrag „Ein Leben in Klandestinität“

[02.03] Vortrag „Zur Kritik der Prostitution“

Kaum ein Thema erzeugt innerhalb feministischer Kreise so viele, teils erbittert geführte Kontroversen wie Prostitution. Der liberale und queere Feminismus der Dritten Welle haben sich mittlerweile die Deutungshoheit erobert, Prostitution in »Sexarbeit« umbenannt und ihr empowerndes, gar emanzipatorisches Potential zugeschrieben. So heißt es, dass selbstbestimmte Sexarbeit mit Feminismus nicht nur vereinbar, sondern per se auch feministisch sei. Veranstaltungen wie die Ladyfeste lassen regelmäßig Frauen referieren, die das Narrativ der glücklichen Sexarbeiterin bedienen, die einem Job wie jedem anderen auch nachgeht. Was hier oft zu kurz kommt, ist jedoch zum einen die Frage, wie Prostitution in ihrer aktuellen Ausprägung gesellschaftlich ermöglicht wird, zum anderen sind es die Stimmen derjenigen Frauen in der Prostitution, die ebenjenes Narrativ vom »Job wie jeder andere« nicht bedienen. Der Vortrag wird Prostitution vor dem Hintergrund patriarchaler Geschlechterverhältnisse aufrollen und ein Grundgerüst liefern, sie über individuelle Betroffenengeschichten hinaus zu analysieren.

von Naida Pintul

Vortrag „Zur Kritik der Prostitution“
02.03.19, Einlass 18 Uhr,
Meuterei (Zollschuppenstraße 1)

Prisoner Solidarity Café

Die nächsten Termine in der Meuterei:
28. Februar | 25. April | 27. Juni | 29. August
(ab 17:00 Uhr)

Solidarity is our weapon!

Wir wollen uns bei Kaffee und Kuchen über unsere Möglichkeiten der Solidarität mit Gefangenen austauschen, über die Abschaffung von Knästen diskutieren und Briefe an Gefangene schreiben.

Briefe helfen den Gefangenen, den Knast-Alltag zu ertragen, geben Hoffnung und Mut und zeigen unseren Gefährt*innen, dass sie weder allein, noch vergessen sind. Zu Beginn wird es einen Input geben, warum und wie mensch am besten Briefe an Gefangene schreibt. Es gibt Schreibwerkzeug, Adressen und Infos zu Gefangenen. Außerdem gibt es Zines, Bücher, warme Getränke und Gebäck.
Alles ist vegan und gegen Spende.

Solidarity is our weapon!

jeden letzten Donnerstag im Monat
17 bis 20 Uhr
abwechselnd:

im Infowagen auf Rhizomi(A)
(Bennigsenstraße)
31. Januar, 28. März, 30. Mai, 25. Juli …

in der Meuterei
(Zollschuppenstr. 1)
28. Februar, 25. April, 27. Juni, 29. August

[08.02] Soliparty gegen Hartz IV – Hip-Hop | RAP | Soul

Hip-Hop | RAP | Soul
» Soliparty gegen Hartz IV «

08.02.2019 | 22:00 Uhr | Meuterei (Zollschuppenstraße)

DJ*anes:
*female Rap *old school *verspult *Soul
No Sexism, No Cops, No Racism
+++ Cocktailbar +++

[02.02] Soli-Tresen // Für den Erhalt und die Stärkung der Roten Hilfe

Am 02.02 laden wir euch ab 19:00 Uhr ein die Gläser zu heben und sich zu Verbünden! Gegen Repression und für Solidarität und gemeinsam für die Stärkung und den Erhalt der Roten Hilfe.

– Solibar! Die Kohle geht an den Ortsverband. Ab 19:00 Uhr startet die Rote Hilfe mit einer Vorstellung; Danach gibt es Tresen mit Cocktails..

Die Rote Hilfe (Leipzig) schreibt:

Ende November äußerte der Heimatscharfmacher und Bundesinnenminister Horst Seehofer seine Absicht, die Rote Hilfe e.V. verbieten zu wollen.

Als strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation hat die Rote Hilfe e.V. linken, emanzipatorischen Aktivist*innen immer wieder den Rücken freigehalten: Durch Übernahme von Prozess- und Knastkosten, zahlreichen Rechtshilfe- und Beratungsangeboten, Informationen zur aktuellen Repressionsentwicklung sowie einen solidarischen und politischen Support bei konkreten Unterstützungsfällen.

Nach den geplanten Gesetzesverschärfungen in Form des Ausbaus polizeilicher Befugnisse und des Paradigmenwechsels zu präventiver und repressiver Arbeit, einer Repressionswelle – gestützt auf die Sicherheitsarchitektur – im Rahmen des G20-Gipfels und dem Verbot von linksunten.indymedia.org im letzten Jahr ist klar: Versuche, unsere Strukturen zu delegitimieren, werden nicht weniger. Als eine progressiv denkende und handelnde Linke dürfen wir diese Versuche nicht unbeantwortet lassen!

Zeigt euch deshalb solidarisch gegen die Verbotsdrohungen!

02.02 – Meuterei (Zollschuppenstr. 1)
Vortrag: 19:00 Uhr
danach: Kneipe (mit Cocktails)